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Innenwandscanner für Bohrungen


  • Oberflächeninspektion von Zylinderlaufbahn
  • Erfassung der einer typ. Zylinderlauf fläche im Sekundenbereich,schnelle und objektive Prüfung der gesamten Zylinderlauffläche auf Poren, Defekte, Ausbrüche, Lunker
  • Beurteilung der Honstrukturausprägung
  • Untersuchung gelaufener Motoren und Buchsen auf Glattstellen, Verkokungen, Zwickelbereich, Korrosion
  • Hohe örtliche Auflösung bei gleichzeitig großer Abtastfläche
  • Einfaches Handling, großer Verstellbereich
  • Automatische Zentrie rung in der Bohrung
  • In Fertigung erprobt
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Die Beurteilung und Dokumentation von Bohrungen, z.B. Rohren und Zylinderlaufflächen, war bisher nur mit unangemessenem Aufwand möglich. Der hier vorgestellte Scanner für Innenbohrungen löst diese Aufgabe einfach bei minimalem Zeitaufwand. Hierzu wird eine Fotodiodenleiste mit integrierter Beleuchtung in die Bohrung eingebracht. Diese stützt sich an einer dreiarmigen Traverse am Rand der Bohrung oder auf der Innenseite ab. Ein motorischer Antrieb dreht die Fotodiodenleiste um 360° und fotografiert Teile oder die gesamte Innenfläche mit hoher Auflösung. Damit Fehlzentrierung und Taumelfehler das Ergebnis nicht beeinflussen, stützt sich dabei die Leiste über Kunststoffrollen an der Rohrwand ab.

Das System ist modular aufgebaut und ermöglicht das Prüfen von Werkstücken bis zu 800 mm Durchmesser und einer Tiefe von 1200 mm. Die Fotodiodenleiste kann dabei entweder manuell vertaktet oder über einen Verschiebemechanismus auf jede beliebige Tiefe eingestellt werden.

Effekte wie polierte Bereiche, Glanzstellen, Kratzer, Lunker, Verkokungen, Fressspuren und Korrosionsflecken sind zu erfassende Merkmale. Größere Inspektionslängen erhält man durch mehrfaches Aneinandersetzen von Basisabtastflächen.

 

Konstruktionsmerkmale

 

Scanbereich [°] 360
Bohrungs Ø min. [mm]
150
Bohrungs Ø max.
[mm] 800
Bohrungstiefe min.
[mm]
160
Bohrungstiefe max.
[mm] 1200

 

Die Scaneinrichtung ist modular aufgebaut und kann durch Wechselteile beliebig auf dem Werkstück gespannt werden. Die einzelnen Traversen mit unterschiedlichen Längen sind austauschbar.

 

  • Scannen mit kombinierten, in der Höhe verstellbaren Scanleisten bei einem Prüfdurchlauf.
  • Scannen mit kurzer Scanleiste bei mehreren Prüfläufen. Hierbei wird nach einem Scan die Scanleiste manuell in der Höhe versetzt.
  • Optional kann die Höheneinstellung durch einen  rechnergesteuerten Motorantrieb erfolgen. Hierbei wird beim Versetzen die Scanleiste vom Werkstück abgehoben.

 

 
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